Das Wichtigste
- Ein reguläres Visum, ob elektronisch oder auf Papier, muss vor der Reise bearbeitet werden; ein Visum bei Ankunft wird bei der Landung an der Grenze erteilt.
- Für kurze Reisen zu Tourismus-, Geschäfts- oder medizinischen Zwecken können die meisten Reisenden das eVisa für Indien komplett online beantragen, statt eine Botschaft aufzusuchen.
- Das Visum bei Ankunft für Indien ist auf eine kleine Gruppe von Staatsangehörigkeiten beschränkt, vor allem japanische und südkoreanische, für Tourismusaufenthalte von 30 Tagen.
- Längere Aufenthalte für Arbeit oder Studium erfordern weiterhin ein Papiervisum, das über eine indische Botschaft oder ein Konsulat beantragt wird.
Indien ist eines der meistbesuchten Länder der Welt, und Reisende dorthin stoßen oft auf dieselbe Frage: Wie unterscheidet sich ein Visum bei Ankunft von einem eVisa? Die beiden klingen ähnlich, funktionieren aber ganz unterschiedlich. Das solltest du wissen, bevor du buchst.
Die folgenden Angaben sind allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung. Einreiseregeln ändern sich – bestätige die aktuellen Anforderungen daher bei einer offiziellen Quelle der indischen Regierung, bevor du reist.
Visum bei Ankunft für Indien vs. eVisa für Indien: der wichtigste Unterschied
Der größte Unterschied liegt im Zeitpunkt. Ein reguläres Visum, ob elektronisch oder auf Papier, muss vor der Reise bearbeitet werden. Ein Visum bei Ankunft ist anders: Es wird bei deiner Ankunft an der Grenze erteilt, nicht im Voraus.
Wenn du einen längeren Aufenthalt für Arbeit oder Studium planst, brauchst du in der Regel ein Papiervisum – das heißt, du beantragst es bei einer indischen Botschaft oder einem Konsulat. Für eine kürzere Reise nach Indien zu Tourismus-, Geschäfts- oder medizinischen Zwecken kannst du hingegen meist stattdessen ein elektronisches Visum (eVisa) komplett online beantragen.
Wer kann ein Visum bei Ankunft für Indien erhalten?
Das Visum bei Ankunft für Indien steht nur einer begrenzten Gruppe von Reisenden offen. In der Praxis wird es derzeit Staatsangehörigen Japans und Südkoreas angeboten, sofern sie nicht bangladeschischer oder pakistanischer Herkunft sind. Es erlaubt einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen zu touristischen Zwecken.
Staatsangehörige der Vereinigten Arabischen Emirate können ebenfalls infrage kommen, allerdings nur, wenn ihnen zuvor bereits ein indisches Papiervisum oder eVisa erteilt wurde.
Wenn deine Staatsangehörigkeit nicht vom Visum bei Ankunft abgedeckt ist, ist das eVisa für Indien für einen kurzen Besuch meist der einfachere Weg, da du es beantragen und dir die Genehmigung schon vor der Abreise sichern kannst.
Wann ist die beste Reisezeit für Indien?
Die Reise gut zu planen, macht einen Unterschied. Dezember bis März gilt allgemein als Hochsaison mit dem angenehmsten Wetter, zieht aber auch die größten Menschenmengen an.
Wer zwischen April und Juni reist, trifft auf weniger Touristen und niedrigere Preise, aber auch auf große Hitze in weiten Teilen des Landes. Dieses Zeitfenster kann gut passen, wenn du in die kühleren Himalaya-Regionen aufbrichst.
Visa für den Rest deiner Reise planen
Wenn Indien nur eine Station auf einer längeren Reise durch Asien und darüber hinaus ist, hilft es, auch die Einreiseregeln für deine anderen Reiseziele zu prüfen. Die Anforderungen kannst du für Nepal, Laos, Tadschikistan, Israel und Japan nachschlagen.
Ein kurzer Hinweis zu Einreisekarten: Eine Einreisekarte ist kein Visum. Sie kann kein Visum ersetzen und berechtigt für sich allein nicht zur Einreise in ein Land.
Noch Fragen zu deinem Visum für Indien?
Bei iVisa vereinfachen wir seit Jahren Visumprozesse für Reisende. Wenn du dir nicht sicher bist, welcher Weg zu deiner Reise passt, oder Fragen zum Antrag für das eVisa für Indien hast, ist unser Support-Team jederzeit per Chat erreichbar.




