Das Wichtigste
- Das einheitliche GCC-Touristenvisum erlaubt die Einreise in alle sechs Golfstaaten mit nur einer Genehmigung
- Zu den Mitgliedstaaten zählen Saudi-Arabien, die VAE, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman
- Der Start wurde wegen technischer und sicherheitsbezogener Vorbereitungen von 2025 auf 2026 verschoben
- Das Visum soll für Tourismus, kurze Aufenthalte sowie Besuche bei Familie und Freunden gelten
Mit dem Visum nach Schengen-Vorbild lassen sich Saudi-Arabien, die VAE, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman mit nur einer Genehmigung bereisen
Ein Visum nach Schengen-Vorbild, mit dem sich alle sechs Staaten des Golf-Kooperationsrats (GCC) mit einer einzigen Genehmigung bereisen lassen, soll 2026 starten. Der GCC kündigte die Initiative 2025 an und baut damit auf einem Rahmen auf, der erstmals im Juli 2023 skizziert wurde.
Das GCC Grand Tours Visa, auch einheitliches Touristenvisum oder einheitliches GCC-Visum genannt, ermöglicht die Einreise nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman mit nur einer Genehmigung. Bisher müssen Reisende für jedes Land ein eigenes Visum beantragen.
Warum sich der Start verzögert hat
Ursprünglich war das Visum für 2025 geplant, mit einer Pilotphase bis Jahresende. Die Einführung wurde jedoch verschoben, weil es aufwendig ist, Einwanderungsregeln, Sicherheitsstandards und Systeme zum Datenaustausch in allen sechs Mitgliedstaaten aufeinander abzustimmen.
Nach Angaben der Behörden hat ein schrittweiser Testlauf Vorrang, um das System vor dem vollständigen Start zu prüfen.
Was bisher bekannt ist
Im neuen System können Staatsbürger von Nicht-GCC-Ländern beim Antrag voraussichtlich zwischen einer Option für ein Land und einer Option für mehrere Länder wählen. Das Visum soll Tourismus, kurze Aufenthalte sowie Besuche bei Familie und Freunden abdecken, aber weder Beschäftigung noch Langzeitaufenthalte erlauben.
Die Gültigkeitsdauer ist noch nicht bekannt gegeben, dürfte aber zwischen 30 und 90 Tagen liegen.




