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Voraussetzungen und Berechtigung

Fotoanforderungen für das US-Visum: Leitfaden für 2026

Ein US-Reisepass liegt auf einer ausgedruckten Bordkarte
Photo — Nicole Geri / Unsplash

Das Wichtigste

  • Gedruckte Fotos müssen 2 x 2 Zoll (51 x 51 mm) groß sein, der Kopf zwischen 1 Zoll und 1 3/8 Zoll oder 50 bis 69 Prozent der Bildhöhe.
  • Digitale Fotos für den DS-160 müssen quadratische JPEGs zwischen 600 x 600 und 1200 x 1200 Pixeln sein und dürfen höchstens 240 kB groß sein.
  • Abgelehnt wird meist wegen Handykamera-Qualität, nicht abgenommener Brille, Schatten im Hintergrund und Filtern oder Retusche, die dein Aussehen verändern.
  • Wenn der Upload im DS-160 fehlschlägt, kannst du stattdessen ein gedrucktes Foto mit deiner Bestätigungsseite bei der Botschaft oder dem Konsulat abgeben.

Die Fotoanforderung ist nur ein kleiner Teil beim Antrag auf ein B1/B2-Visum für die USA – und für überraschend viele Reisende genau der Punkt, an dem es hängen bleibt.

Geprüft wird das Foto zweimal: einmal automatisch im DS-160 und dann noch einmal von einem Konsularbeamten, der am Tag deines Interviews ein neues verlangen kann.

Hier findest du die aktuellen Foto-Vorgaben für den DS-160-Upload und Tipps zur Fehlerbehebung, damit du deinen Antrag reibungslos und mit gutem Gefühl abschließt.

Fotoanforderungen für den US-Visumantrag

Dein Foto muss jede dieser Vorgaben erfüllen – egal, ob du es digital hochlädst oder auf Papier einreichst.

Anforderung Vorgabe
Druckgröße 2 x 2 Zoll (51 x 51 mm), quadratisch
Kopfhöhe Zwischen 1 Zoll und 1 3/8 Zoll (22 mm und 35 mm) oder 50 bis 69 Prozent der Gesamtbildhöhe, gemessen vom Kinn bis zum Scheitel
Alter des Fotos In den letzten 6 Monaten aufgenommen und deinem aktuellen Aussehen entsprechend
Hintergrund Einfarbig weiß oder gebrochen weiß
Haltung Frontal, direkt in die Kamera
Gesichtsausdruck Neutral, beide Augen offen
Farbe Nur in Farbe. Schwarz-Weiß-Fotos werden nicht akzeptiert
Kleidung Kleidung, die du im Alltag trägst. Keine Uniformen, außer täglich getragener religiöser Kleidung
Kopfbedeckung Nicht erlaubt, wenn sie Haare oder Haaransatz verdeckt – es sei denn, du trägst sie täglich aus religiösen Gründen. Dein Gesicht muss vollständig sichtbar sein und die Bedeckung darf keinen Schatten darauf werfen
Brille Seit dem 1. November 2016 nicht erlaubt, abgesehen von seltenen medizinischen Ausnahmen mit einer unterschriebenen Bescheinigung einer medizinischen Fachkraft
Geräte Keine Kopfhörer oder kabellosen Headsets
Bearbeitung Keine digitale Bearbeitung oder Veränderung, die dein Aussehen in irgendeiner Weise verändert

Zwei Punkte, die leicht übersehen werden:

  • Auf Fotos von Babys und Kleinkindern darf keine weitere Person zu sehen sein. Das Kind muss in die Kamera schauen und die Augen offen haben.
  • Wenn eine medizinische Ausnahme für die Brille gilt, darf die Fassung die Augen nicht verdecken. Reflexionen, Schatten oder Lichtbrechungen, die die Augen verdecken, sind ebenfalls nicht erlaubt.

Das US-Außenministerium weist darauf hin, dass die Annahme deines Fotos im Ermessen der US-Botschaft oder des Konsulats liegt, bei dem du den Antrag stellst. Die veröffentlichten Vorgaben zu erfüllen, liegt in deiner Hand. Die endgültige Entscheidung trifft die jeweilige Vertretung.

Am besten hältst du dich immer an die offiziellen Vorgaben. Zusätzlich berücksichtigst du die Wünsche der jeweiligen Vertretung – sie stehen auf ihrer Website oder werden dir während des Antrags mitgeteilt.

Gedrucktes oder digitales Foto für das US-Visum?

Die meisten Antragsteller brauchen beides, nur zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die digitale Datei lädst du beim DS-160 hoch. Der Ausdruck rettet dich, wenn dieser Upload fehlschlägt oder der Konsularbeamte beim Interview danach fragt.

Vorgaben für die digitale Datei beim DS-160-Upload:

  • JPEG-Format
  • Quadratisches Seitenverhältnis, Höhe und Breite müssen also identisch sein
  • Mindestens 600 x 600 Pixel und höchstens 1200 x 1200 Pixel
  • 240 kB oder kleiner
  • In Farbe mit 24 Bit pro Pixel, im Farbraum sRGB
  • Kompressionsverhältnis von 20:1 oder niedriger

Vorgaben für das gedruckte Foto:

  • 2 x 2 Zoll (51 x 51 mm)
  • Auf Fotopapier gedruckt, matt oder glänzend
  • Wenn du einen vorhandenen Ausdruck scannst statt von einer digitalen Datei auszugehen: scanne ihn mit 2 x 2 Zoll und einer Auflösung von 300 Pixel pro Zoll (12 Pixel pro Millimeter)

Ein Foto auf normalem Druckerpapier wird abgelehnt, selbst wenn der Bildausschnitt perfekt sitzt. Die vollständige technische Liste steht in den Anforderungen an digitale Bilder des US-Außenministeriums.

So lädst du dein Foto für den US-Visumantrag hoch

Der Foto-Schritt kommt etwa in der Mitte des DS-160, nach deinen persönlichen Daten und den Passangaben. Weil das Formular nach einer Weile abläuft, lohnt es sich, die Datei vorher fertig und in der richtigen Größe bereitzuhalten.

  1. Bereite die Datei zuerst vor. Schneide sie quadratisch zu, prüfe die Pixelmaße zwischen 600 x 600 und 1200 x 1200 und kontrolliere, dass die Datei höchstens 240 kB groß ist.
  2. Geh zum Foto-Schritt und lade das JPEG hoch. Sobald die Datei ankommt, prüft das System Qualität und Bildausschnitt automatisch.
  3. Lies die Vorschau sorgfältig. Prüfe, ob dein Kopf zentriert ist und ob das Maß von Scheitel bis Kinn im Bereich von 50 bis 69 Prozent liegt. Der Validator akzeptiert manche Fotos, die ein Konsularbeamter trotzdem beanstanden würde.
  4. Klick dich weiter bis zur Bestätigungsseite. Dort siehst du, ob das Foto erfolgreich angehängt wurde.
  5. Falls nicht, erscheint an der Stelle des Bildes ein X. Drucke dann ein passendes Foto in 2 x 2 Zoll aus und bring es zusammen mit der DS-160-Bestätigungsseite zu deinem Interview.

Wenn der Upload immer wieder fehlschlägt, liegt es meist an der Dateigröße. Reduziere sie, bleib dabei aber im zulässigen Maßbereich – verkleinere das Bild nicht unter 600 Pixel.

Das US-Außenministerium bietet außerdem ein kostenloses Foto-Tool an, das ein vorhandenes Bild auf die richtigen quadratischen Proportionen zuschneidet. Es lohnt sich, hat aber eine wichtige Grenze: Es schneidet zu, mehr nicht. Hintergrund, Licht, Gesichtsausdruck und Bildqualität bewertet es nicht, und die endgültige Entscheidung über dein Foto trifft weiterhin ein Mitarbeiter des US-Außenministeriums.

Wie der Rest des Formulars funktioniert, erklärt unser Leitfaden zum DS-160-Antragsformular.

So vermeidest du die häufigsten Gründe für ein abgelehntes Foto

Fast jede Ablehnung geht auf einen dieser Punkte zurück.

  • Kameraqualität. Das US-Außenministerium ist da eindeutig: Die meisten Webcams und Handykameras liefern keine ausreichende Qualität. Bei gutem Licht kann ein Handy funktionieren, aber die automatische Prüfung verzeiht weder Unschärfe noch Bildrauschen.
  • Ein Selfie mit ausgestrecktem Arm. Die Kamera nah am Gesicht verzerrt die Proportionen, und die vorgegebene Kopfhöhe ist so kaum zu treffen. Lass jemand anderen fotografieren oder nutze den Selbstauslöser und eine stabile Ablage.
  • Die Brille bleibt auf. Das ist der häufigste vermeidbare Fehler, weil die Regel neuer ist als viele Fotos, die Leute schon haben. Nimm die Brille ein paar Minuten vorher ab, damit die Fassung keine Spuren hinterlässt.
  • Ein Hintergrund, der nicht wirklich einfarbig ist. Gebrochen weiße Wände wirken bei warmem Innenlicht grau, und wer zu dicht davor steht, wirft einen Schatten hinter den Kopf. Geh weiter von der Wand weg und beleuchte dein Gesicht gleichmäßig von vorn.
  • Ein Kopf, der im Bild zu groß oder zu klein ist. Meist wird zu eng auf das Gesicht zugeschnitten. Gemessen wird vom Kinn bis zum Scheitel, Haare eingeschlossen.
  • Ein Gesichtsausdruck, der nicht neutral ist. Ein Lächeln mit geschlossenem Mund wird oft abgelehnt. Wer gegen helles Licht blinzelt, erfüllt die Vorgabe „beide Augen offen“ nicht.
  • Filter und Retusche. Beauty-Modus, Hautglättung und KI-Verbesserung verändern dein Aussehen, und das ist ausdrücklich nicht erlaubt. Viele Handys machen das automatisch – prüfe also deine Kameraeinstellungen, statt darauf zu vertrauen, dass die Datei unbearbeitet ist.
  • Ein Foto, auf dem du nicht mehr wie du selbst aussiehst. Sechs Monate sind die äußerste Grenze. Ein neuer Bart, ein rasierter Kopf oder eine deutliche Gewichtsveränderung sind aber Grund genug, früher ein neues zu machen.
  • Das falsche Dateiformat. PNG- und HEIC-Dateien lassen sich nicht hochladen, ein rechteckiger Ausschnitt ebenfalls nicht. Wandle die Datei in JPEG um und mach Höhe und Breite gleich groß.
  • Eine Uniform oder ein Hut. Nur Alltagskleidung, mit den engen Ausnahmen für täglich getragene religiöse Kleidung und Kopfbedeckungen.
  • Eine sichtbare Hand auf dem Foto eines Kindes. Außer dem Kind darf niemand im Bild sein – der übliche Griff, mit dem Eltern ein Baby stützen, fällt damit weg.

Antrag von außerhalb der USA? Fotoanforderungen bei US-Botschaften und Konsulaten

Die Vorgabe selbst ist überall gleich. Was sich unterscheidet, ist der Ablauf vor Ort – und der ist zehn Minuten Recherche vor deinem Termin wert.

Manche Vertretungen bitten alle Antragsteller, gedruckte Fotos zum Interview mitzubringen, unabhängig davon, ob der DS-160-Upload geklappt hat. Andere arbeiten mit dem hochgeladenen Bild und fragen nur bei Problemen nach einem Ausdruck. Viele Botschaften haben einen Fotoautomaten im Haus oder nennen einen in der Nähe, und auf ihren Seiten stehen meist der Preis und die akzeptierten Zahlungsmittel.

Weil die Annahme im Ermessen jeder Vertretung liegt, ist deren eigene Visum-Information die maßgebliche Quelle dafür, wie sie Fotos in der Praxis handhabt.

Häufige Fragen zu den Fotoanforderungen für das US-Visum

Welche Fotogröße brauche ich für ein US-Visum?

Ein gedrucktes Foto für das US-Visum ist quadratisch und 2 x 2 Zoll bzw. 51 x 51 mm groß.

Dein Kopf muss vom Kinn bis zum Scheitel zwischen 1 Zoll und 1 3/8 Zoll (22 mm bis 35 mm) messen, also 50 bis 69 Prozent der Gesamtbildhöhe. Für die digitale Datei im DS-160 brauchst du ein quadratisches JPEG mit mindestens 600 x 600 und höchstens 1200 x 1200 Pixeln, das nicht größer als 240 kB ist.

Gibt es ein Online-Tool für Passfotos für US-Visa?

Ja. Das US-Außenministerium stellt ein kostenloses Foto-Tool bereit, das ein vorhandenes Bild auf die richtigen quadratischen Proportionen zuschneidet. Es schneidet nur zu und sagt dir nicht, ob Hintergrund, Licht oder Gesichtsausdruck den Vorgaben entsprechen.

Kommerzielle Tools gehen weiter und prüfen die Vorgaben, und manche Visumdienste sehen sich deine Datei vor der Einreichung an. Wenn du dein B1/B2-Visum für die USA über iVisa beantragst, prüfen wir dein Foto, dein DS-160-Formular und deine Unterlagen vor der Einreichung. Genau dort fällt ein Problem mit dem Foto am leichtesten auf. Stimmen Größe, Format oder Licht nicht, korrigieren wir das mit einem KI-Tool, damit du dich nicht darum kümmern musst.

Kann ich mein Foto für das US-Visum zu Hause machen?

Ja, wenn das Ergebnis die Vorgaben erfüllt. Das US-Außenministerium weist allerdings darauf hin, dass die meisten Webcams und Handykameras keine ausreichende Qualität liefern. Behandle einen Versuch zu Hause also als etwas, das du prüfen musst, und nicht als sichere Sache. Du brauchst eine einfarbig weiße oder gebrochen weiße Wand und gleichmäßiges Licht von vorn auf dem Gesicht. Dazu genug Abstand zur Wand, damit kein Schatten entsteht, und eine zweite Person, die fotografiert. Schalte vorher jeden Filter und jeden Beauty-Modus aus.

Wenn du über iVisa beantragst, findest du im Antrag eine ausführliche Videoanleitung dazu, wie ein gutes Foto zu Hause gelingt – so sparst du dir die Kosten für ein professionelles Foto.

Kann ich mein Foto für das US-Visum selbst ausdrucken?

Ja, solange du auf Fotopapier druckst, matt oder glänzend, in 2 x 2 Zoll. Wenn du einen Ausdruck scannst statt von einer digitalen Vorlage auszugehen, scanne mit 300 Pixel pro Zoll.

Normales Büro- oder Tintenstrahlpapier wird nicht akzeptiert. Deshalb ist der Ausdruck zu Hause oft das schwächste Glied bei einem ansonsten einwandfreien Foto.

Kann ich auf dem Passfoto eine Brille tragen?

Nein. Brillen sind auf Fotos für US-Visa seit dem 1. November 2016 nicht mehr erlaubt.

Die einzige Ausnahme ist ein seltener medizinischer Fall, in dem die Brille nicht abgenommen werden kann – etwa nach einer Augenoperation. Dafür brauchst du eine unterschriebene Bescheinigung einer medizinischen Fachkraft. Wenn die Ausnahme gilt, darf die Fassung deine Augen nicht verdecken, und es darf keine Reflexion, kein Schatten und keine Lichtbrechung die Augen verdecken.

Kontaktlinsen sind in Ordnung, und Hörgeräte oder ähnliche Geräte, die du täglich trägst, dürfen drinbleiben.

Kann ein US-Visum wegen eines Fotos abgelehnt werden?

Ein Foto, das die Vorgaben nicht erfüllt, ist allein kein Grund, ein Visum abzulehnen. Es kostet dich aber Zeit und manchmal deinen Termin. Der DS-160-Validator kann den Upload direkt ablehnen. Und ein Konsularbeamter kann vor der Bearbeitung deines Antrags ein neues Foto verlangen – an manchen Vertretungen heißt das, an einem anderen Tag noch einmal zu kommen. Die Annahme liegt im Ermessen der Botschaft oder des Konsulats, bei dem du den Antrag stellst. Der sichere Weg: die veröffentlichten Vorgaben genau erfüllen und einen passenden Ausdruck als Reserve zum Interview mitbringen. Was du außerdem dabeihaben musst, steht in unseren Leitfäden zu den Unterlagen für ein US-Geschäftsvisum und zur Vorbereitung auf das B1/B2-Interview.

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