Die Grenz- und Visaänderungen, die zählen – an einem Ort erfasst.
Visabestimmungen, Pflichten rund um Einreisekarten und Regeln für Reisedokumente ändern sich ständig, oft ohne große Vorankündigung. iVisa erfasst die Änderungen, die zählen: neue eVisa und Einreisekarten, Gebührenerhöhungen, verzögerte Einführungen und Systeme, die schon am Starttag versagt haben. Unten stellen wir dar, was wir überprüft haben, und aktualisieren es am Ende jeder Woche.
- Abgedeckter Zeitraum
- Okt. 2025 – Okt. 2026
- Erfasste Änderungen
- 90
- Länder mit Änderungen
- 58
In Zahlen
Drei Gruppen: wer betroffen ist, was es kostet und wie groß der Wandel ist.
Zwölf Monate im Wandel
Jeder Punkt steht für eine Regeländerung, dort platziert, wo sie passiert ist. Filtere nach Typ und klicke dann auf einen Punkt oder eine Karte unten, um zu sehen, was passiert ist und woher die Information stammt.
- ETA (Electronic Travel Authorization): eine schnelle Genehmigung vor dem Abflug. Kein vollständiges Visum – trotzdem brauchst du sie, bevor du an Bord gehen kannst.
- ESTA die US-Version einer ETA.
- Schengen-Raum die 29 europäischen Länder mit einer gemeinsamen Außengrenze – eine Kontrolle (oder eine neue Regel wie ETIAS oder EES) betrifft daher alle gleichzeitig.
- Einreisekarte ein separates, kurzes Formular zu deiner Person und deiner Unterkunft, das du auch dann ausfüllst, wenn kein Visum erforderlich ist.
Alle Änderungen durchsuchen
90 ÄnderungenJede erfasste Änderung, die neueste zuerst. Filtere nach Typ oder Land, um die Auswahl einzugrenzen.
- 1.Afrika14 Änderungen
- 2.Europa12 Änderungen
- 3.Südostasien11 Änderungen
- 4.Nordamerika10 Änderungen
- 5.Naher Osten9 Änderungen
Turkmenistan startet ein e-Visa-System und eine Online-Registrierung für Ausländer
Turkmenistans staatlicher Migrationsdienst hat sein e-Visa-System (migration.gov.tm) und ein Online-Registrierungsportal für Ausländer (rgstr.migration.gov.tm) gestartet, wie am 1. Oktober 2026 bekannt gegeben wurde. Die Bekanntmachung nennt weder berechtigte Nationalitäten noch Gebühren oder erforderliche Unterlagen. Prüfe daher das offizielle Portal, bevor du deine Reise planst.
Aserbaidschans Parlament billigt visumfreies Reisen mit Jordanien
Aserbaidschans Milli Majlis hat am 30. September 2026 das Abkommen über die gegenseitige Visumbefreiung mit Jordanien gebilligt und das Gesetz in einer Lesung verabschiedet. Das Abkommen wurde am 8. Juli 2026 in Baku unterzeichnet und gilt für Inhaber gewöhnlicher Reisepässe bei Aufenthalten von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Es ist noch nicht in Kraft, und die Berichte nennen kein Datum für das Inkrafttreten.
Ghana: e-Visum gilt an allen Flughäfen und Grenzübergängen
Laut Ghanas offiziellem e-Visa-Portal gilt das e-Visum an allen internationalen Flughäfen und Grenzübergängen Ghanas. Reisefachmedien berichteten Ende September 2026, das Antragsformular sei von sieben Flughäfen auf eine längere Liste von Einreiseorten erweitert worden, doch Ghana hat keine offizielle Liste der Einreiseorte veröffentlicht. Wer auf dem Land- oder Seeweg einreisen will, sollte den konkreten Grenzübergang beim Ghana Immigration Service bestätigen lassen.
Thailand startet offiziell seine Einwanderungs-App THIM
Thailands Einwanderungsbehörde hat THIM (Thai Immigration Application) am 25. September 2026 offiziell gestartet. Die App steht seit dem 1. August zum Download bereit. Sie ist ein weiterer Weg, die Thailand Digital Arrival Card einzureichen, und bietet derzeit auch die Funktion „Explore Thailand“. Geplant sind Terminbuchungen für Warteschlangen, Aufenthaltsbescheinigungen, Visumverlängerungen, die 90-Tage-Meldung und das Visum bei Ankunft an zugelassenen Einwanderungskontrollstellen. Die Einwanderungsbehörde meldet mehr als 600.000 Downloads.
Peru befreit Marokkaner mit Schengen- oder US-Visum vom Touristenvisum
Perus Oberster Erlass 033-2026-RE, veröffentlicht am 25. Juli 2026, befreit marokkanische Inhaber gewöhnlicher Reisepässe vom Touristenvisum, wenn sie ein gültiges Schengen- oder US-Visum besitzen. Er trat 60 Tage später, am 23. September, in Kraft. Aufenthalte dürfen insgesamt bis zu 183 Tage innerhalb eines Jahres dauern, und sowohl der Reisepass als auch das Visum müssen bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Marokkaner ohne eines dieser Visa brauchen weiterhin ein peruanisches Visum. Peru verwies als Grundlage der Gegenseitigkeit auf die Befreiung, die Marokko 2017 für peruanische Reisende eingeführt hatte.
Indien ermöglicht die Übertragung eines e-Visums oder einer ETA auf einen neuen Reisepass
Indiens offizielles e-Visa-Portal bietet jetzt einen Service an, mit dem sich ein e-Visum oder eine ETA von einem alten auf einen neuen Reisepass übertragen lässt. Auf den Hauptseiten des Portals werden weder Gebühr noch Bearbeitungszeit für den Service genannt. Reisende, die ihren ursprünglichen Reisepass noch besitzen, brauchen ihn nicht: Laut Portal ist die Einreise mit dem neuen Reisepass auch dann erlaubt, wenn die ETA auf den alten ausgestellt wurde, sofern die reisende Person beide Pässe mitführt.
Australien reformiert die Regeln für Working-Holiday- und Besuchervisa
Die australische Regierung kündigte am 17. September 2026 ein Paket von Visareformen an: Das zweite und dritte Working-Holiday-Visum wird künftig per Losverfahren vergeben, mit 45.000 Plätzen für das zweite und 5.000 für das dritte Jahr. Antragsteller müssen weiterhin die bestehenden Anforderungen an Arbeit in ländlichen Regionen erfüllen, um an den Verlosungen teilzunehmen. Das Paket versieht Besuchervisa außerdem mit der Auflage „No Further Stay“.
Eswatini räumt Probleme mit dem e-Visum ein und kündigt Lösungen an
Der Premierminister von Eswatini räumte am 17. September 2026 öffentlich Zuverlässigkeitsprobleme mit der e-Visa-Plattform des Landes ein, darunter fehlgeschlagene Zahlungen, Bearbeitungsverzögerungen und das Fehlen eines manuellen Ausweichverfahrens. Die Regierung versprach dringende Abhilfe, nannte aber weder einen Zeitplan noch technische Details.
Thailand beendet seine 60-tägige Visumbefreiung und beschränkt die visumfreie Einreise auf 60 Länder
Thailand hat am 31. August 2026 Verordnungen in der Royal Gazette veröffentlicht, mit denen die 60-tägige Visumbefreiung aufgehoben wird. Seit dem 15. September behalten Staatsangehörige von 60 Ländern und Gebieten die visumfreie Einreise, die jetzt auf 30 Tage für touristische Zwecke begrenzt ist. Zwei Länder erhalten eine neue Befreiung von 15 Tagen, und das Visum bei Ankunft wird auf drei Länder beschränkt. Die Regierung nannte die Bequemlichkeit des thailändischen e-Visa-Systems als einen Grund für die Änderung. Reisende aus Ländern, die nicht mehr befreit sind, brauchen ein Visum.
USA beschränken Visa wegen Landenteignungen und rassenbasierter Politik in Südafrika
Das US-Außenministerium kündigte am 15. September 2026 eine Visabeschränkung an, die sich gegen Personen richtet, die für entschädigungslose Landenteignungen, rassenbasierte Diskriminierung oder die Anstiftung zu Gewalt gegen Minderheiten in Südafrika verantwortlich oder daran beteiligt sind. Es handelt sich nicht um ein pauschales Verbot: Die meisten Reisenden sind nicht betroffen, die bestehenden Visumpflichten bleiben unverändert, und öffentlich wurden keine Personen genannt. Die südafrikanische Regierung wies die zugrunde liegenden Vorwürfe als Fehldarstellung ihrer Innenpolitik zurück.
China erhöht die Visagebühren für japanische Staatsangehörige etwa um das Siebenfache
China hat seine Visagebühren für japanische Staatsangehörige für Anträge ab dem 14. September 2026 etwa um das Siebenfache erhöht: Ein Visum zur einmaligen Einreise steigt von 2.250 ¥ auf 16.750 ¥, ein Visum zur zweimaligen Einreise von 3.750 ¥ auf 25.100 ¥. Peking stellte den Schritt als Gegenseitigkeitsmaßnahme dar, nachdem Japan im Juli seine eigenen Visagebühren erhöht hatte. Die unmittelbare Wirkung ist begrenzt, da China japanischen Staatsangehörigen derzeit die visumfreie Einreise für Aufenthalte bis zu 30 Tagen erlaubt. Diese Befreiung läuft am 31. Dezember aus.
EU bereitet Reform der Schengen-Visa vor und bringt neue Gebühren ins Spiel
Die Europäische Kommission veröffentlichte am 8. September 2026 eine Sondierung (Call for Evidence) mit Plänen zur Reform der Regeln für Schengen-Visa für kurzfristige Aufenthalte. Vorgesehen sind unter anderem eine zusätzliche Gebühr zur aktuellen Standardgebühr, eine schnellere Bearbeitung für vertrauenswürdige Geschäftsreisende und strengere Regeln, mit denen die EU die Visavergabe nach feindseligen Handlungen, hybriden Bedrohungen oder einer ernsten Verschlechterung der politischen oder sicherheitspolitischen Lage einschränken kann. Eine Gebührenhöhe steht noch nicht fest, und ein Gesetzesvorschlag wird nicht vor Anfang 2027 erwartet. Die Frist für Beiträge zur Sondierung endete am 6. Oktober.
Indonesien erteilt Notaufenthaltsgenehmigungen, nachdem der Ausbruch des Anak Krakatau den Flugverkehr stört
Nachdem der Ausbruch des Anak Krakatau zwischen dem 5. und 7. September rund 520 Flüge ausfallen ließ und die Reisen von etwa 86.760 Passagieren beeinträchtigte, begann Indonesiens Einwanderungsbehörde, kostenlose Notaufenthaltsgenehmigungen auszustellen. Sie gelten bis zu 30 Tage und sind verlängerbar. Zudem wurden die Gebühren für Überschreitungen der Aufenthaltsdauer für betroffene ausländische Staatsangehörige erlassen. Laut Tempo könnte die Regelung auch in anderen Fällen höherer Gewalt angewendet werden.
Einheitliches „Golf-Schengen“-Visum hat noch immer kein Startdatum
Das einheitliche Touristenvisum für sechs Golfstaaten, auch als GCC Grand Tours Visa bekannt, hat sein ursprüngliches Ziel Ende 2025 verfehlt. Am 6. September 2026 sagte der GCC-Generalsekretär lediglich, das Visum komme bald, ohne ein Datum zu nennen.
Tansania macht eine Reiseversicherung für ausländische Besucher zur Pflicht
Tansania hat eine Verordnung (Government Notice Nr. 256 von 2026) erlassen, nach der ausländische Besucher, die per Flugzeug, Schiff oder auf dem Landweg auf das tansanische Festland einreisen, eine Inbound Travel Insurance abschließen müssen. Die Police kostet den Gegenwert von 44 $ in Tansania-Schilling und gilt bis zu 92 Tage. Sie kann vor der Reise oder bei der Einreise gekauft werden, und Besuchern ohne Versicherung kann die Einreise verweigert werden. Das Finanzministerium hat den 1. Oktober 2026 als Starttermin festgelegt. Einwohner der Mitgliedstaaten der Ostafrikanischen Gemeinschaft und der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika sind von der Pflicht nicht betroffen.
Malaysia beschränkt sein Visum für Mehrfacheinreisen auf bestimmte Zwecke und Nationalitäten
Seit dem 1. September 2026 vergibt die malaysische Einwanderungsbehörde ihr Multiple Entry Visa nur noch an Staatsangehörige von 31 berechtigten Ländern, die zu einem von vier Zwecken reisen: Kombinationen aus Flug und Kreuzfahrt, Geschäftsreisen, medizinische Behandlung oder Hochzeitstourismus. Wer nicht beide Bedingungen erfüllt, kann kein Visum für Mehrfacheinreisen mehr erhalten.
Kuwait beendet automatische Verlängerungen von Visa und Abwesenheitsgenehmigungen
Kuwaits Innenministerium hat ab dem 1. September 2026 die automatischen Verlängerungen für Besuchsvisa und Abwesenheitsgenehmigungen (Leave Permits) für ausländische Einwohner beendet und ist zu den regulären Gültigkeitsdauern zurückgekehrt, die vor einer Reihe außerordentlicher Verlängerungen zu Beginn des Jahres galten. Einwohner, die Kuwait am oder vor dem 31. August verlassen haben, profitieren weiterhin von der bereits gewährten zusätzlichen Verlängerung. Maßgeblich für das Ablaufdatum einer Abwesenheitsgenehmigung ist die Aufenthaltsbescheinigung in der Sahel-App.
Ägypten führt ab Januar 2027 eine einheitliche Visumgebühr von 15 $ ein
Ägypten hat für Einreisevisa, Transitvisa und bestimmte konsularische Leistungen eine einheitliche Visumgebühr von 15 $ oder dem Gegenwert in Fremdwährung festgelegt, gültig ab dem 1. Januar 2027. Die Gebühr wurde mit dem Dekret des Premierministers Nr. 2553 von 2026 festgelegt, das am 30. August im Amtsblatt veröffentlicht wurde. Sie gilt für Visa, die an Einreiseorten sowie an ägyptischen Botschaften und Konsulaten im Ausland ausgestellt werden. Ägyptische Medien beschreiben sie als Verwaltungsgebühr, die zur Grundgebühr für das Visum hinzukommt. Der Gesamtbetrag hängt daher von der Visumart ab.
Taiwan will sein Ebola-Einreiseverbot für Uganda aufheben und verlängert das für die DR Kongo
Taiwan kündigte an, seine 90-tägige Ebola-bedingte Einreisesperre für Einwohner Ugandas am 28. August 2026 aufzuheben, sofern bis zum 27. August keine neuen Fälle gemeldet werden. Uganda hatte seit dem 21. Juni keine neuen Fälle gemeldet. Für Einwohner der Demokratischen Republik Kongo hält Taiwan die Einreisesperre bis zum 28. November 2026 aufrecht. Ausnahmen gelten nur für Studierende in Studiengängen mit Abschluss, diplomatisches und offizielles Personal, Ehepartner und minderjährige Kinder taiwanischer Staatsangehöriger sowie Notfall- oder humanitäre Reisen.
Aufenthalt mit der APEC Business Travel Card soll in fünf Volkswirtschaften auf 90 Tage verlängert werden
China, Hongkong, Indonesien, die Philippinen und Singapur haben sich bei einem Treffen der APEC Business Mobility Group am 23. und 24. August in Dalian darauf geeinigt, den maximalen Aufenthalt pro Besuch für Inhaber der APEC Business Travel Card von 60 auf 90 Tage zu verlängern. Jede Volkswirtschaft legt ihr eigenes Umsetzungsdatum fest. Karteninhaber sollten die aktuellen Regeln daher bei ihrem Reiseziel prüfen, bevor sie sich auf den längeren Aufenthalt verlassen.
USA wollen Visa ehemaliger Asylsuchender widerrufen
Das US-Außenministerium bereitet den Widerruf von Touristen- und Geschäftsvisa vor, die zwischen 2016 und 2026 an Reisende ausgestellt wurden, die später Asyl beantragt haben. Es begründet dies damit, dass die Beschaffung eines Visums, um Asyl zu beantragen, Betrug sei. Internen Schätzungen zufolge könnten die Widerrufe 200.000 erreichen oder übersteigen und fortlaufend erfolgen. Ein widerrufenes Visum allein zwingt niemanden zur Ausreise, da über einen laufenden Asylantrag zuerst entschieden werden muss.
Kasachstan testet QazETA, eine künftige Pflicht-Reisegenehmigung für visumfreie Besucher
Kasachstan hat einen freiwilligen Pilotbetrieb von QazETA gestartet, einer elektronischen Reisegenehmigung, die für Staatsangehörige visumfreier Länder schrittweise zur Pflicht werden soll. Ein früherer Hinweis des serbischen Außenministeriums beschrieb einen gestaffelten Start nach Verkehrsmittel, beginnend mit Flugreisenden am 1. November 2026 und endend mit Bahn- und Schiffsreisenden Mitte Dezember. Laut The Times of Central Asia nennt der aktuelle Hinweis des Ministeriums diese Termine nicht mehr. Die Genehmigung kostet rund 3.900 Tenge (etwa 8 Euro), wenn sie mindestens 72 Stunden vor der Reise beantragt wird, und an der Grenze etwa das Doppelte.
Aserbaidschan erleichtert das Visum bei Ankunft für Besucher der F1 und der FIFA U-15-Weltmeisterschaft
Aserbaidschans Präsident unterzeichnete am 25. August 2026 einen Erlass, der die Visumverfahren für den Großen Preis von Baku in der Formel 1 vorübergehend vereinfacht: Reisende konnten bis zum 30. September mit einem F1-Ticket oder einer Akkreditierungskarte ein Visum bei Ankunft an internationalen Flughäfen erhalten. Ein zweiter Erlass vom 21. September ermöglicht vom 22. September bis zum 5. November 2026 Visa an Flughäfen für Besucher der FIFA U-15-Weltmeisterschaft und des zugehörigen Festivals, die ein Einladungsschreiben des Fußballverbands Aserbaidschans oder eine FIFA-Akkreditierung besitzen. Das Zeitfenster für die Formel 1 endete am 30. September.
Nordzypern kündigt eVisum für drei Nationalitäten an
Die türkisch-zyprische Verwaltung kündigte an, das konsularische Visumverfahren für Staatsangehörige Armeniens, Nigerias und Syriens – die einzigen Nationalitäten, die für die Einreise als Touristen ein Visum brauchen – durch ein eVisum für 40 $ zu ersetzen. Ein Startdatum wurde nicht bekannt gegeben. Laut Behörden werden die Anträge vorab von der Migrationsbehörde geprüft, bei Bedarf unter Einbeziehung der Polizei. Staatsangehörige aller anderen Länder können weiterhin ohne Visum als Touristen einreisen.
Kolumbien und Israel führen die visumfreie Einreise wieder ein
Kolumbien und Israel haben vereinbart, die Visumpflicht für die Staatsangehörigen des jeweils anderen Landes aufzuheben. Die Befreiung gilt seit dem 1. September 2026. Laut The Jerusalem Post sind die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern seit zwei Jahren abgebrochen.
Bangladesch bietet seine Einreisekarte jetzt auch online an
Die Special Branch Bangladeschs bestätigte am 19. August, dass ausländische Reisende die Ein-/Ausschiffungskarte jetzt vor dem Flug online ausfüllen können. Das Portal nimmt auch Vorabinformationen von Antragstellern für das Visum bei Ankunft entgegen. Ein Datum für das Ende der Papierkarte wurde nicht bekannt gegeben.
VAE schränken das Visum bei Ankunft für philippinische Reisende ein
Das philippinische Außenministerium teilte mit, dass die VAE die Voraussetzungen für das Visum bei Ankunft für philippinische Passinhaber geändert haben. Erforderlich ist jetzt ein gültiges Visum oder ein gültiger Aufenthaltstitel der USA, eines EU-Landes oder des Vereinigten Königreichs oder ein gültiger Aufenthaltstitel (kein Visum) aus Japan, Südkorea, Australien, Kanada, Singapur oder Neuseeland. Der philippinische Reisepass und das Visum, der Aufenthaltstitel oder die Green Card müssen jeweils noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Nepal stellt auf ein vollständig digitales e-Visa-System um
Berichten zufolge wollte Nepals Einwanderungsbehörde am 17. August 2026 auf ein vollständig digitales e-Visa-System umstellen, mit Online-Anträgen und Genehmigungen per E-Mail. Das bestehende ETA-System sollte während einer Übergangszeit parallel weiterlaufen. Ein Bericht, der bestätigt, dass der Start wie geplant stattgefunden hat, wurde nicht gefunden.
SADC-Staats- und Regierungschefs billigen das Abkommen über ein regionales Touristenvisum (UniVisa)
Beim 46. SADC-Gipfel am 17. August 2026 in Durban billigten die Staats- und Regierungschefs das Abkommen zur Einführung des SADC Tourism UniVisa und forderten die Mitgliedstaaten auf, es zu unterzeichnen. Das Kommuniqué nennt weder Startdatum noch Gebühr, Gültigkeitsdauer oder Anzahl der Einreisen, daher können Reisende es noch nicht nutzen.
Thailand öffnet die eGates für die Ankunft am Flughafen Suvarnabhumi für 31 weitere Nationalitäten
Thailand öffnet die automatisierten Passkontrollschleusen am Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi bis Ende August 2026 für Reisende aus 31 weiteren Nationalitäten, wie die thailändische Regierung am 17. August bekannt gab. Die Nationalitäten wurden anhand von Statistiken zu Einreiseverweigerungen, des Henley Passport Index sowie rechtlicher und sicherheitspolitischer Erwägungen ausgewählt. Die Einführung erfolgt schrittweise, und bei Erstbesuchern müssen zunächst die biometrischen Daten erfasst werden. Nach vollständiger Einführung der Schleusen könnten rund 53% der ankommenden Passagiere sie nutzen.
Südafrika führt eine Bearbeitungsgebühr von 500 Rand für seine ETA ein
Südafrikas Innenministerium (Department of Home Affairs) veröffentlichte am 17. August 2026 Gebührenvorschriften im Amtsblatt, die für ETA-Anträge eine elektronische Bearbeitungsgebühr von 500 Rand (etwa 31 $) festlegen, gültig ab dem Tag der Veröffentlichung. Die Gebühr von 425 Rand für das Besuchervisum bleibt unverändert, sodass Antragsteller, die beides zahlen müssen, insgesamt 925 Rand zahlen. Am 29. September sagte die Tourismusministerin, die ETA sei in mehr als 30 Ländern verfügbar.
Abu Dhabi testet Visumgebührenbefreiung für indische Touristen
DCT Abu Dhabi hat ein Pilotprogramm gestartet, das die Gebühr für das Einreisevisum der VAE (285 AED pro Visum) für indische Passinhaber übernimmt, die über einen teilnehmenden Reisepartner mindestens drei aufeinanderfolgende Nächte in einem Hotel in Abu Dhabi buchen. Das Pilotprogramm läuft vom 1. August bis zum 31. Oktober 2026 und ist auf bis zu 20.000 Visa begrenzt.
Indien fügt 11 eVisa-Einreiseorte hinzu, darunter die Landübergänge Attari und Moreh
Die indische Regierung gab im August 2026 11 weitere Einreiseorte für eVisa-Inhaber bekannt, womit es insgesamt 88 sind. Dazu gehören die Flughäfen Bhopal und Tirupati sowie neun Landgrenzübergänge, darunter Attari im Punjab an der Grenze zu Pakistan und Moreh in Manipur. Das Netz umfasst jetzt 37 Flughäfen, 38 Seehäfen und 13 Landgrenzübergänge.
Philippinen öffnen ihr eVisum für Einwohner der USA und 19 karibischer Länder und Gebiete
Die philippinische Botschaft in Washington gab am 7. August 2026 bekannt, dass Einwohner der USA und von 19 karibischen Ländern und Gebieten ab dem 10. August online unter evisa.gov.ph ein philippinisches eVisum beantragen können, ohne dass ein Visumaufkleber in den Reisepass kommt. Maßgeblich ist der Wohnsitz, nicht die Staatsangehörigkeit, und US-Staatsangehörige reisen für die ersten 30 Tage weiterhin visumfrei ein. Das eVisum kann weder in eine andere Visumart umgewandelt noch verlängert werden, und Reisende müssen die eTravel-Registrierung weiterhin innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise ausfüllen.
Papua-Neuguinea macht seine digitale Einreisekarte vor dem Boarding zur Pflicht
Die Immigration and Citizenship Service Authority von Papua-Neuguinea forderte Airlines in einer Mitteilung vom 6. August 2026 auf, vor der Ausgabe einer Bordkarte zu prüfen, ob eine ausgefüllte PNG Digital Arrival Card vorliegt. Die Karte ist seit dem 1. Oktober 2025 online verfügbar.
USA machen Visumkautionsprogramm dauerhaft, mit Kautionen bis zu 20.000 $
Die USA haben ihr Kautionsprogramm für B-1/B-2-Visa mit einer endgültigen Regelung, veröffentlicht am 3. August 2026, dauerhaft eingeführt. Konsularbeamte können von Antragstellern aus rund 50 bestimmten Ländern, die meisten davon in Afrika, vor der Ausstellung eines Visums eine rückzahlbare Kaution von 10.000 $, 15.000 $ oder 20.000 $ verlangen. Kautionspflichtige Reisende müssen bestimmte Einreisehäfen nutzen.
Oman führt eine kostenlose 14-tägige Touristenvisum-Kategorie ein
Eine Entscheidung der Royal Oman Police, veröffentlicht am 2. August 2026 im Amtsblatt Nr. 1659, führt eine kostenlose 14-tägige Touristenvisum-Kategorie für Staatsangehörige der von der zuständigen Behörde bestimmten Länder ein. Sie trat am 3. August 2026 in Kraft, einen Tag nach der Veröffentlichung. Inhaber können das Visum vor Ablauf in eine andere Touristenvisum-Kategorie umwandeln, vorbehaltlich der üblichen Anforderungen und Gebühren. Die Liste der berechtigten Nationalitäten wurde noch nicht veröffentlicht.
Aserbaidschan erlaubt Bosnien und Herzegowina sowie Singapur ein Jahr lang visumfreien Tourismus
Aserbaidschans staatlicher Migrationsdienst gab für Inhaber gewöhnlicher Reisepässe aus Bosnien und Herzegowina sowie Singapur die visumfreie Einreise vom 1. August 2026 bis zum 1. August 2027 bekannt. Besucher können in diesem Zeitraum bis zu dreimal einreisen und pro Besuch bis zu 30 Tage bleiben, ausschließlich zu touristischen Zwecken. Wer länger als 15 Tage bleibt, muss sich gemäß Migrationsgesetzbuch an seiner Unterkunft registrieren. Für andere Zwecke oder längere Aufenthalte ist weiterhin ein Visum erforderlich.
Ägypten testet ein Visum bei Ankunft per QR-Code am Flughafen Kairo
Ägypten hat am 1. August 2026 in allen Ankunftshallen des Cairo International Airport mit dem Test eines digitalen Visums bei Ankunft begonnen. Statt des Visumaufklebers aus Papier gibt es einen QR-Code, den Reisende über eine App, ein Online-Portal oder Kioske am Flughafen erhalten. Er kostet 36 $, bestehend aus der Visumgebühr von 30 $ und einer Ausstellungsgebühr von 6 $. Der Code gilt sieben Tage ab Ausstellung. Nach dem Pilotprojekt will die Regierung das System auf weitere Flughäfen und Einreiseorte ausweiten.
Taiwan setzt Visumanträge marokkanischer Staatsangehöriger aus
Taiwans Außenministerium nimmt seit dem 30. Juli 2026 keine Visumanträge marokkanischer Staatsangehöriger mehr an und beruft sich auf das Prinzip der Gegenseitigkeit, nachdem Marokko die Bearbeitung der Visa Confirmation Letters eingestellt hatte, die taiwanische Reisende für die Einreise nach Marokko brauchen. Wer aus Taiwan vor dem 20. Juli einen solchen Brief erhalten hat, kann weiterhin nach Marokko reisen, solange er gültig ist. Ausnahmen gibt es nur mit Sondergenehmigung. Am 25. September rief Taiwans Vertretung in Tokio die marokkanische Botschaft in Japan an und erfuhr, dass Anträge auf Touristenvisa von Taiwanern seit dem 21. September wieder angenommen werden. Bis zum 28. September hatte Taiwan nicht entschieden, wieder Anträge von Marokkanern anzunehmen, weil die marokkanische Botschaft die Anträge auf Briefe für nicht-touristische Zwecke noch nicht wieder aufgenommen hatte.
Montenegro beendet die visumfreie Einreise für Russland, Belarus, China, Saudi-Arabien und die Türkei
Montenegros Regierung hat am 23. Juli 2026 eine Verordnung beschlossen, nach der Staatsangehörige von Belarus, China, Russland, Saudi-Arabien und der Türkei ab dem 1. November 2026 ein Visum brauchen. Bisher konnten sie ohne Visum einreisen (Russen für bis zu 30 Tage). Laut Regierung bringt die Änderung die Visapolitik vollständig in Einklang mit den EU-Regeln und erfüllt eine der Abschlussvorgaben für Kapitel 24 (Justiz, Freiheit und Sicherheit) der EU-Beitrittsverhandlungen. Anträge können über Visazentren von VFS Global sowie bei montenegrinischen Auslandsvertretungen gestellt werden. Noch nicht in Kraft.
Taiwan verlängert die 14-tägige visumfreie Einreise für Thailand, Brunei und die Philippinen
Taiwans Außenministerium hat die probeweise visumfreie Einreise für Staatsangehörige Thailands, Bruneis und der Philippinen um ein weiteres Jahr verlängert, vom 1. August 2026 bis zum 31. Juli 2027. Philippinische Staatsangehörige können bis zu 14 Tage bleiben. Es handelt sich um eine Verlängerung, keine neue Vergünstigung. Taiwan hat außerdem sein vereinfachtes Visumprogramm für hochwertige Reisegruppen für Indien, Indonesien, Vietnam, Myanmar und Laos bis zum 31. Dezember 2027 verlängert und das Travel Authorization Certificate für diese fünf Länder beibehalten. Kambodschanische Staatsangehörige sind seit dem 1. August 2026 von beiden Programmen ausgeschlossen.
Tschad kündigt ab 2027 visumfreie Einreise für alle afrikanischen Reisenden an
Präsident Mahamat Idriss Deby Itno kündigte am 15. Juli 2026 in N'Djamena an, dass der Tschad ab dem 1. Januar 2027 die Einreisevisa für alle Afrikaner abschaffen wird. Die Regelung ist noch nicht in Kraft, daher gelten bis zur Umstellung die aktuellen Visabestimmungen.
Vietnam verkürzt den visumfreien Aufenthalt für Indonesier von 30 auf 14 Tage
Seit dem 15. Juli 2026 können indonesische Inhaber gewöhnlicher Reisepässe nur noch bis zu 14 statt 30 Tage visumfrei nach Vietnam einreisen, und nur noch für Tourismus und Familienbesuche. Wer länger bleibt oder zu einem anderen Zweck reist, braucht ein vorab beantragtes Visum. Die indonesische Botschaft in Hanoi gab die Änderung am 6. Juli bekannt und erklärte, sie folge dem ASEAN-Rahmen zur Visumbefreiung für gewöhnliche Reisepässe.
Äthiopien veröffentlicht Liste für das Visum bei Ankunft mit mehr als 100 Ländern
Äthiopien hat seine Liste der Länder veröffentlicht, deren Staatsangehörige ein Touristenvisum bei Ankunft erhalten können. Sie umfasst mehr als 100 Länder, wie am 14. Juli 2026 berichtet wurde. Nigeria steht nicht auf der Liste.
Australien will seine digitale Einreisekarte an allen Flug- und Seehäfen einführen
Am 13. Juli 2026 kündigten Australiens Minister für Inneres sowie für Handel und Tourismus 56,1 Millionen A$ über vier Jahre an, um die Australia Travel Declaration, eine digitale Alternative zur Incoming Passenger Card aus Papier, an allen internationalen Flug- und Seehäfen einzuführen. Landesweit gilt sie noch nicht. Das Pilotprojekt mit Qantas für Flüge nach Brisbane, Sydney und Melbourne hat seit Oktober 2024 mehr als 450.000 Passagiere erfasst und soll vor Ende 2026 auf Perth und Adelaide ausgeweitet werden. Die breitere Einführung, beginnend mit einem Webformular, ist über 12 bis 18 Monate geplant. Papierkarten bleiben verfügbar.
Indonesien nimmt die Türkei, Brasilien, Peru, Kasachstan, Belarus und Macau in seine Liste der visumfreien Länder auf
Indonesien hat mit der Verordnung Nr. 10 von 2026 des Ministeriums für Einwanderung und Strafvollzug sechs Länder und Gebiete in seine Liste für visumfreie Besuche aufgenommen: die Türkei, Brasilien, Peru, Kasachstan, Belarus und die Sonderverwaltungszone Macau. Das Ministerium gab dies am 7. Juli bekannt, und die Verordnung wurde am 9. Juli verkündet. Die Berichte nennen weder die Aufenthaltsdauer noch die Verlängerungsbedingungen. Prüfe daher vor der Reise den Wortlaut der Verordnung.
ETIAS verschiebt sich voraussichtlich auf 2027
Die geplante Reisegenehmigung der EU für 20 € für visumfreie Reisende verschiebt sich voraussichtlich von Ende 2026 auf 2027, da die Behörden zunächst die Einführung des EES stabilisieren wollen. Euronews berichtete am 8. Juli unter Berufung auf die Financial Times über die Verzögerung. Laut der offiziellen ETIAS-Website wird die EU einen Starttermin mehrere Monate im Voraus bekannt geben.
Slowakei setzt über den Sommer die meisten Anträge von Russen auf Schengen-Visa für kurzfristige Aufenthalte aus
Die Visadienstleister BLS International und VFS Global teilten mit, dass die Slowakei im Juli und August 2026 außer in der Kategorie Sport keine Anträge russischer Staatsangehöriger auf Schengen-Visa für kurzfristige Aufenthalte annehme. Bestehende Termine wurden mit Erstattung der Gebühren storniert. Nationale Visa für längerfristige Aufenthalte blieben weiterhin möglich. Laut dem Verband der Reiseveranstalter Russlands stellte die Slowakei 2025 nur 1.149 Visa für Russen aus. Die slowakische Botschaft in Moskau stellte es in einer Erklärung gegenüber TASS, über die Kommersant berichtete, anders dar: Die Antragsfristen seien aus Kapazitätsgründen angepasst worden, mit Vorrang für Studierende, Sportler und andere Kategorien. Der Zeitraum endete am 31. August, und bis zum 8. Oktober fand sich kein Bericht über eine Verlängerung oder eine bestätigte Wiederaufnahme.
Visumantragsgebühren steigen um 25%
Australien hat seine Visumantragsgebühren (Visa Application Charges) ab dem 1. Juli 2026 in den meisten Kategorien um rund 25% erhöht. Die Gebühr für das Besuchervisum bei Antragstellung außerhalb Australiens (Subclass 600) stieg von 200 AUD auf 250 AUD.
Japan verfünffacht seine Visagebühren – die erste Erhöhung seit fast 50 Jahren
Japan hat am 1. Juli 2026 zum ersten Mal seit fast fünf Jahrzehnten seine Visagebühren erhöht und dies mit Inflation und Wechselkursschwankungen begründet: Visa zur einmaligen Einreise stiegen von 3.000 ¥ auf 15.000 ¥, Visa für Mehrfacheinreisen von 6.000 ¥ auf 30.000 ¥.
Saudi-Arabien führt eine ETA für Reisende aus dem Vereinigten Königreich ein
Saudi-Arabiens neue elektronische Reisegenehmigung für britische Passinhaber startete am 1. Juli 2026. Sie erlaubt Mehrfacheinreisen und Aufenthalte von bis zu 180 Tagen innerhalb eines Jahres für Tourismus, Geschäftsreisen und kurzfristige Studienaufenthalte. Die saudischen Behörden bezeichneten den Schritt als Gegenseitigkeitsmaßnahme.
USA testen eine Gebühr von 750 $ für schnellere Termine zum B-1/B-2-Visuminterview
Ein Pilotprogramm des US-Außenministeriums, veröffentlicht am 9. Juni im Federal Register und gültig vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2026, erlaubt einigen B-1/B-2-Antragstellern, zusätzlich zur Visumgebühr von 185 $ weitere 750 $ für ein Interview innerhalb von 10 Werktagen zu zahlen. Damit erhält man nur einen früheren Termin, keine schnellere Bearbeitung und keine Garantie auf eine Genehmigung. Das Programm startete am 21. Juli an den Vertretungen in Mexiko und umfasst seit dem 18. August sechs Vertretungen: Mexiko, Kanada, Bogotá, Guatemala-Stadt, San José und Tegucigalpa. Die Termine sind an jeder Vertretung begrenzt.
Panama streicht die Pflicht zum gestempelten Visum für dominikanische Staatsangehörige
Das Exekutivdekret Nr. 12, unterzeichnet am 30. Juni 2026 und im Amtsblatt veröffentlicht, hebt die Regelung von 2015 (Exekutivdekret Nr. 176) auf, nach der dominikanische Staatsangehörige vor der Reise ein von einem panamaischen Konsul gestempeltes Visum benötigten. Laut Regierung gibt es keine Sicherheits- oder technischen Gründe mehr, sie beizubehalten. Laut Infobae können dominikanische Touristen nach den aktuellen Migrationsregeln bis zu 90 Tage bleiben.
Indien vergibt wieder Touristenvisa an Staatsangehörige Bangladeschs
Indiens Hochkommissar in Dhaka, Dinesh Trivedi, gab am 25. Juni bekannt, dass Staatsangehörige Bangladeschs ab dem 28. Juni wieder reguläre Anträge auf Touristenvisa stellen können. Damit endet eine fast zweijährige Aussetzung. Anträge werden in fünf Visazentren (Dhaka, Rajshahi, Chattogram, Sylhet und Khulna) angenommen, weitere sind geplant. Medizinische Visa hat Indien in dringenden Fällen aus humanitären Gründen weiterhin bearbeitet.
EU schränkt Schengen-Visa für somalische Staatsangehörige ein
Am 25. Juni 2026 erließ der Rat der EU den Durchführungsbeschluss 2026/1454, gültig ab dem 26. Juni, nachdem er festgestellt hatte, dass Somalia bei der Rückübernahme seiner Staatsangehörigen nicht ausreichend kooperiert. Die Mitgliedstaaten dürfen somalischen Staatsangehörigen keine Visa für Mehrfacheinreisen für kurzfristige Aufenthalte mehr ausstellen, nicht mehr auf Belege verzichten und Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen nicht mehr von Gebühren befreien. Die reguläre Bearbeitungsfrist steigt von 15 auf 45 Tage. Die Maßnahmen sind unbefristet und gelten bis auf Weiteres. Nationale Visa für längerfristige Aufenthalte sind nicht betroffen.
VAE erweitern das Visum bei Ankunft für Einwohner von Partnerländern um sechs Nationalitäten
Die Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit der VAE gab am 25. Juni 2026 bekannt, dass Staatsangehörige Indonesiens, Vietnams, Thailands, der Philippinen, Kenias und Südafrikas ein Visum bei Ankunft erhalten können. Sie benötigen dafür einen gültigen Aufenthaltstitel der USA, eines EU-Landes, des Vereinigten Königreichs, Singapurs, Japans, Südkoreas, Australiens, Neuseelands oder Kanadas. Zur Wahl stehen 14 Tage für 100 AED (einmal verlängerbar) oder 60 Tage für 250 AED (einmalige Einreise, nicht verlängerbar), und mitreisende Familienangehörige sind zu denselben Bedingungen eingeschlossen. Weder die Bekanntmachung noch The National nennen ein Startdatum.
Irland beendet die visumfreie Einreise für St. Kitts und Nevis, St. Lucia und Nicaragua
Seit dem 15. Juni 2026 brauchen Staatsangehörige von St. Kitts und Nevis, St. Lucia und Nicaragua für die Einreise nach Irland ein Visum, auch Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen, sowie ein Transitvisum für die Durchreise. Migrationsminister Colm Brophy erklärte, die Änderung bringe Irland näher an die britische und europäische Visapolitik. Reisende, die ihre Tickets vor dem 15. Juni gekauft hatten, konnten während einer Übergangsfrist, die am 14. Juli endete, visumfrei einreisen, sofern die Fluggesellschaft Kaufdatum, Flug und Namen des Passagiers bestätigte. Diese Übergangsfrist ist inzwischen abgelaufen.
Indiens 30-tägiges Touristen-eVisum erlaubt jetzt Mehrfacheinreisen
Indiens 30-tägiges e-Tourist Visa wird auf der offiziellen e-Visa-Seite jetzt als Visum für Mehrfacheinreisen aufgeführt. Die 30 Tage zählen weiterhin ab der ersten Ankunft.
Schweiz stellt Schengen-Visaerleichterungen für Äthiopier wieder her
Der Schweizerische Bundesrat beschloss am 12. Juni 2026, die seit April 2024 geltenden Visabeschränkungen für Äthiopien mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Schweizer Visa für Äthiopier können wieder für Mehrfacheinreisen ausgestellt werden, auf Belege kann verzichtet werden, Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen sind von Gebühren befreit, und Anträge werden innerhalb von 15 Tagen bearbeitet. Der Schritt folgt dem Rat der EU, der seine eigenen Maßnahmen im Mai 2026 beendet hatte, nachdem Äthiopien die Zusammenarbeit bei Rückführungen verbessert hatte.
Libyen setzt das Visum bei Ankunft an Flughäfen aus
Libyens Regierung der Nationalen Einheit hat in einem Rundschreiben vom 10. oder 11. Juni 2026 die Ausstellung von Visa bei Ankunft an Flughäfen und Einreiseorten auf dem Luftweg ausgesetzt (Xinhua spricht von Mittwochabend, der Libya Herald von Donnerstag, dem 11. Juni) und dies mit gefälschten Einreisedokumenten und Missbrauch begründet. Die Aussetzung ist unbefristet: Sie gilt, bis die Visaverfahren überprüft und neue Schutzmaßnahmen eingeführt sind. Innenministerium und Passbehörde hatten 30 Tage Zeit, einen Vorschlag vorzulegen. Laut Libya Herald sind auch Landgrenzübergänge betroffen, während Xinhua nur Einreiseorte auf dem Luftweg nennt. Das Rundschreiben erwähnt das eVisum nicht, und bis zum 2. Oktober fand sich kein Bericht über eine Aufhebung der Aussetzung.
Katar beendet die automatische Verlängerung abgelaufener Einreisevisa
Katars Innenministerium hat die vorübergehende automatische Verlängerung abgelaufener und ablaufender Einreisevisa am 7. Juni 2026 beendet, nachdem es die Änderung am 28. Mai angekündigt hatte. Die Erleichterung war am 3. März angekündigt worden. Seit dem 7. Juni gelten für alle Kategorien von Einreisevisa wieder die regulären Gültigkeitsdauern und Gebühren. Das Ministerium forderte Besucher und Einwohner auf, ihr Visum rechtzeitig zu verlängern, die Gebühren zu zahlen oder bei Ablauf des Visums auszureisen, um Strafen für eine Überschreitung der Aufenthaltsdauer zu vermeiden.
Curaçao setzt wegen Ebola karibische Visa für sechs Länder aus
Am 7. Juni 2026 kündigte Curaçaos Justizminister Shalten Hato unter Verweis auf den Ebola-Ausbruch eine vorübergehende Aussetzung der Vergabe karibischer Visa für Antragsteller aus der Demokratischen Republik Kongo, Uganda, Ruanda, Tansania, Angola und dem Südsudan an. Laut lokalen Berichten stützt sich die Maßnahme auf das Visumgesetz des Königreichs, und laut Regierung gibt es auf der Insel keine bestätigten Fälle. Die Regierung bezeichnete die Maßnahme als vorübergehend und erklärte, die Liste der Länder könne sich je nach Entwicklung der Gesundheitslage ändern. Bei der letzten Prüfung dieses Eintrags wurde keine Bekanntmachung über eine Aufhebung gefunden.
Visa wegen Ebola ausgesetzt
Die VAE haben am 6. Juni 2026 wegen eines Ebola-Ausbruchs die Vergabe neuer Visa an Staatsangehörige der DR Kongo, Ugandas und des Südsudans ausgesetzt. Am 26. September lockerten sie die Maßnahmen für Uganda, nachdem der Ausbruch dort beendet war. Die Beschränkungen für die DR Kongo und den Südsudan bleiben bestehen.
Uruguay leitet die Abschaffung der Visumpflicht für chinesische Reisende ein, noch nicht in Kraft
Außenminister Mario Lubetkin kündigte am 4. Juni 2026 an, dass Uruguay das Verfahren einleitet, um chinesischen Staatsangehörigen die Einreise ohne Visum zu ermöglichen – als Gegenleistung für die visumfreie Einreise nach China, die Uruguayer seit 2025 genießen. Berichte beschreiben dies als ersten Schritt in einem Verwaltungsverfahren: Weder ein Dekret noch ein Startdatum oder eine Aufenthaltsdauer wurden veröffentlicht, und die Visumpflicht gilt vorerst weiter.
Deutschland verzichtet auf das Flughafentransitvisum für indische Passinhaber
Deutschland hat die Pflicht zum Flughafentransitvisum für indische Staatsangehörige am 3. Juni 2026 aufgehoben, einen Tag nach der Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt. Das Auswärtige Amt bringt die Änderung mit dem Indienbesuch von Bundeskanzler Merz im Januar 2026 in Verbindung. Indische Staatsangehörige brauchen kein Transitvisum mehr, wenn sie an einem deutschen Flughafen in ein anderes Land umsteigen.
Kommission fordert neun Schengen-Staaten auf, Binnengrenzkontrollen auslaufen zu lassen
Österreich, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Slowenien und Schweden halten seit mehr als 12 Monaten vorübergehende Binnengrenzkontrollen aufrecht. Am 2. Juni 2026 veröffentlichte die Europäische Kommission Stellungnahmen, in denen sie die Staaten auffordert, die Kontrollen auslaufen zu lassen. Das Einreise-/Ausreisesystem und andere neue Instrumente sollten sie weniger notwendig machen.
Japan verabschiedet das Gesetz für JESTA, seine künftige elektronische Reisegenehmigung
Japans Parlament hat am 29. Mai 2026 eine Änderung des Gesetzes zur Einwanderungskontrolle und Flüchtlingsanerkennung verabschiedet, die am 5. Juni als Gesetz Nr. 32 verkündet wurde. Sie schafft die Rechtsgrundlage für JESTA, eine Online-Genehmigung vor der Ankunft für visumfreie Besucher mit kurzem Aufenthalt. Die JESTA-Bestimmungen treten zu einem per Regierungsverordnung festgelegten Datum in Kraft, spätestens am 31. März 2029. Für Reisende ändert sich derzeit nichts.
Kanada erlaubt einigen indonesischen und malaysischen Reisenden eine eTA statt eines Visums
Seit dem 26. Mai 2026 können indonesische und malaysische Staatsangehörige statt eines Besuchervisums eine Kanada-eTA beantragen, wenn sie in den letzten 10 Jahren ein kanadisches Visum für einen vorübergehenden Aufenthalt besessen haben oder ein gültiges US-Nichteinwanderungsvisum besitzen. Das gilt nur für Reisende, die nach Kanada fliegen oder per Flugzeug durch Kanada reisen. Wer mit dem Auto, Bus, Zug oder Schiff ankommt, braucht weiterhin ein Besuchervisum, und eine eTA garantiert keine Einreise.
Ghana startet sein nationales e-Visa-Portal und beendet das Visum bei Ankunft für afrikanische Reisende
Präsident John Mahama hat am 25. Mai 2026 Ghanas nationales e-Visa-Portal gestartet, das der Ghana Immigration Service unter evisa.immigration.gov.gh betreibt. Reisende, die ein Visum brauchen, können es jetzt online beantragen, ohne eine Botschaft oder ein Konsulat aufzusuchen. Das Portal nennt eine reguläre Bearbeitungszeit von 96 Stunden. Ghana hat die bisherige Regelung zum Visum bei Ankunft für afrikanische Reisende eingestellt, und afrikanische Passinhaber beantragen ihr Visum kostenlos online. Prüfe vor der Buchung im Portal die aktuelle Gebühr und die Regeln zur elektronischen Reisegenehmigung für deinen Reisepass.
Sri Lanka erlässt die Gebühr für die Touristen-ETA für 40 Nationalitäten
Seit dem 25. Mai 2026 erhalten Staatsangehörige von 40 Ländern, darunter die USA, das Vereinigte Königreich, Indien, China, Japan, Deutschland und Frankreich, die Touristen-ETA für Sri Lanka kostenlos. Die ETA selbst ist weiterhin vor der Reise erforderlich und gilt 30 Tage mit zweimaliger Einreise. Vor dem 25. Mai gezahlte Gebühren werden nicht erstattet, und für einen Aufenthalt über 30 Tage hinaus fällt eine Verlängerungsgebühr an.
Visumfreier Aufenthalt für 93 Nationalitäten gekürzt
Thailands Kabinett beschloss im Mai 2026 unter Verweis auf Sicherheitsbedenken und unerlaubte Erwerbstätigkeit, den visumfreien Aufenthalt von 60 Tagen für 93 Nationalitäten zu kürzen, und machte damit eine Ausweitung von 2024 rückgängig. Die endgültigen Regeln wurden am 31. August in der Royal Gazette veröffentlicht und gelten seit dem 15. September. Sie gewähren 60 Ländern und Gebieten eine Befreiung von 30 Tagen nur für touristische Zwecke, Mauritius und den Seychellen eine Befreiung von 15 Tagen und beschränken das Visum bei Ankunft auf nur drei Nationalitäten.
Togo schafft die Visumpflicht für alle afrikanischen Passinhaber bei Aufenthalten bis zu 30 Tagen ab
Togos Sicherheitsministerium gab bekannt, dass Staatsangehörige aller afrikanischen Staaten mit gültigem nationalem Reisepass seit dem 18. Mai 2026 für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen ohne Visum einreisen können. Reisende müssen mindestens 24 Stunden vor der Ankunft eine Online-Reiseerklärung ausfüllen und den Freigabebeleg an der Grenze vorzeigen. Die üblichen Einwanderungs- und Sicherheitskontrollen gelten weiterhin.
Brasilien gewährt chinesischen Staatsangehörigen bis Ende 2026 visumfreie Einreise
Brasilien gab am 7. Mai 2026 bekannt, dass chinesische Staatsangehörige vom 11. Mai bis zum 31. Dezember 2026 ohne Visum einreisen können, für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen, die nicht verlängert werden können. Die Regelung gilt für Tourismus, Geschäftsreisen, Transit, kulturelle und sportliche Aktivitäten sowie Familienbesuche. Sie erwidert die visumfreie Einreise nach China, die Brasilianern seit 2025 gewährt wird. Die Maßnahme soll Ende 2026 auslaufen.
Südafrika erklärte seine ETA für vollständig eingeführt, doch das Portal führte nur vier Länder
Südafrika erklärte im April 2026, seine ETA sei vollständig umgesetzt, während das Regierungsportal weiterhin nur vier berechtigte Länder aufführte (China, Indien, Indonesien und Mexiko). Die Regierung feierte am 12. August 2026 den offiziellen Start, und am 17. August 2026 folgte eine Bearbeitungsgebühr von 500 Rand.
Biometrisches Grenzsystem EES startet inmitten langer Warteschlangen
Europas neues biometrisches Grenzsystem ging am 10. April 2026 in 29 Schengen-Staaten in Betrieb. Innerhalb weniger Tage ließ ein easyJet-Flug in Mailand 122 Passagiere zurück. Anfang Juli meldeten Luftfahrtverbände Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an manchen Grenzübergängen, und Airlines forderten die Kommission auf, das System über den Sommer auszusetzen. Die Regeln erlauben den Staaten, die biometrische Erfassung vorübergehend auszusetzen, wenn die Grenzbehörden überlastet sind, sehen aber keine weitergehenden Ausnahmen vor.
Trinidad und Tobago ersetzt die Einreisekarte aus Papier durch eine Online-Plattform
Die Einwanderungsbehörde von Trinidad und Tobago nimmt ihre Ein-/Ausreisekarte jetzt online entgegen. Sie ersetzt das Papierformular, das Reisende bisher bei der Ankunft oder Abreise ausgefüllt haben. Das Formular kann bis zu 72 Stunden vor der Reise ausgefüllt werden und erzeugt eine Bestätigung mit zwei QR-Codes, die du den Einwanderungs- und Zollbeamten vorzeigst.
Grenada führt eine Online-E/D-Karte ein
Die Regierung von Grenada hat ein Online-Portal für ihre Ein-/Ausschiffungskarte (E/D Card) eingeführt. Es ersetzt die Papierkarte, die Reisende bisher im Flugzeug oder am Flughafen ausgefüllt haben. Die Behörden empfehlen, die Karte am Tag vor der Reise oder vor dem Abflug auszufüllen.
UK-ETA wird vollständig durchgesetzt
Die ETA für das Vereinigte Königreich ist seit dem 25. Februar 2026 für 85 Nationalitäten Pflicht. Seitdem ist die Gebühr von 16 £ auf 20 £ gestiegen. Laut Home Office wurden seit dem Start 2023 bis Ende 2025 24,8 Millionen ETAs ausgestellt.
Mosambik startet eine neue einheitliche Plattform für e-Visum und ETA
Mosambik hat seine erweiterte e-Visa-Plattform am 11. Februar 2026 gestartet. Sie wird gemeinsam mit VFS Global unter evisa.gov.mz betrieben und steht Antragstellern aus 183 Ländern offen. Staatsangehörige von rund 30 Ländern brauchen jetzt eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), die Berichten zufolge rund 48 US$ kostet und mindestens 48 Stunden vor der Abreise beantragt werden muss. Reisende aus visumpflichtigen Ländern beantragen das vollständige e-Visum, das Berichten zufolge rund 190 US$ kostet. Die neue Plattform folgt auf eine kurze Aussetzung der früheren ETA-Einführung.
Strengere Regeln für Einreisekarten in Südkorea und Indien
Südkoreas e-Arrival Card gilt seit Januar 2026 und ist für die meisten ausländischen Besucher Pflicht, sofern sie keine K-ETA besitzen. In Indien startete die digitale Einreisekarte am 1. Oktober 2025 als Alternative zum Papierformular. Seit dem 1. April 2026 ist sie für ausländische Staatsangehörige die einzige Option, und auch Inhaber einer OCI-Karte sollen sie ausfüllen.
Einreiseverbot auf 39 Länder ausgeweitet
Das Einreiseverbot der USA wurde am 1. Januar 2026 von 19 auf 39 Länder mit vollständigem oder teilweisem Einreiseverbot ausgeweitet. Neu hinzu kamen unter anderem Syrien, Mali und Nigeria.
Haiti führt iKat ein, eine digitale Ein- und Ausreisekarte
Haitis Direktion für Ein- und Auswanderung stellte iKat am 4. Dezember 2025 als Pilotprojekt einer Online-Karte vor, die das Ein- und Ausreiseformular aus Papier ersetzen soll. Sie wird innerhalb von 72 Stunden vor der Reise unter delidoc.gouv.ht/ikat ausgefüllt. Haitianische Medien beschreiben das Formular als Pflicht für alle Reisenden, ob per Flugzeug, auf dem Land- oder Seeweg, doch ob es tatsächlich verpflichtend ist, bleibt unklar. Die Quellen widersprechen sich noch. Kläre es daher vor der Reise mit deiner Airline oder der Direktion.
Zahl der Einreiseorte für das E-Visum fast verdoppelt
Vietnam hat sein E-Visum-Programm von 42 auf 83 Einreiseorte ausgeweitet. Vietnamesische E-Visa erlauben bereits Mehrfacheinreisen innerhalb von 90 Tagen.
Kanada nimmt Katar in sein eTA-Programm auf
Kanada hat Katar am 25. November 2025 für die Kanada-eTA zugelassen und Staatsangehörige bei Flugreisen von der Visumpflicht befreit.
Visumfreiheit bis Ende 2026 verlängert, Schweden aufgenommen
China hat die visumfreie Einreise für mehr als 40 Länder bis zum 31. Dezember 2026 verlängert und Schweden ab dem 10. November 2025 in die Liste aufgenommen.
Sri Lanka macht seine ETA vor der Abreise zur Pflicht – und nimmt sie wieder zurück
Sri Lanka machte ab dem 15. Oktober 2025 eine ETA vor der Abreise zur Pflicht und hob die Vorschrift am 30. Oktober wieder auf. Seit dem 25. Mai 2026 ist die ETA erneut vor der Ankunft erforderlich, und für Staatsangehörige von 40 Ländern ist sie kostenlos.
USA streichen die meisten Befreiungen vom Visuminterview
Das US-Außenministerium gab am 18. September 2025 bekannt, dass ab dem 1. Oktober die meisten Antragsteller für Nichteinwanderungsvisa (darunter H-1B-, L- und F-Studentenvisa) selbst für eine Verlängerung ein persönliches Interview brauchen. Nur Verlängerungen von B-1/B-2-Touristenvisa und von H-2A-Visa für landwirtschaftliche Arbeitskräfte innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf des vorherigen Visums sowie Diplomaten- und Dienstvisa kommen noch für eine Befreiung infrage.
ESTA-Gebühr verdoppelt sich fast, neue EVUS-Gebühr von 30 $ eingeführt
Die USA haben die ESTA-Gebühr am 30. September 2025 von 21 $ auf 40 $ erhöht und eine neue EVUS-Gebühr von 30 $ eingeführt. Von Oktober 2025 bis April 2026 gingen bei der CBP vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mehr als 5,9 Millionen ESTA-Anträge ein.
Neue „Visa Integrity Fee“ von 250 $ ist Gesetz, doch die Umsetzung ist unklar
Für die meisten Nichteinwanderungsvisa (Touristen-, Studenten- und Arbeitsvisa), die an einer US-Botschaft oder einem US-Konsulat ausgestellt werden, wurde zusätzlich zur Visumgebühr eine Visa Integrity Fee von 250 $ beschlossen. Sie sollte im Haushaltsjahr 2026 starten. Nach den neuesten verfügbaren Berichten hatte das Außenministerium jedoch weder ein Startdatum bekannt gegeben noch ein Erstattungsverfahren veröffentlicht, und Berichten zufolge wird die Gebühr an den Konsulaten uneinheitlich erhoben. Reisende im Visa Waiver Program sind ausgenommen.
Keine Änderungen entsprechen den gewählten Filtern.
Immer mehr Regierungen verlangen eine digitale Einreisekarte
Immer mehr Regierungen kombinieren eine digitale Einreisekarte mit ihren bestehenden Visa- oder ETA-Pflichten, wie mehrere der oben aufgeführten Änderungen zeigen.
Mindestens 16 Länder verlangen inzwischen eine digitale Einreisekarte: ein kurzes Formular zu deiner Person und deiner Unterkunft, unabhängig von einem Visum oder einer ETA. Bangladesch, Australien, Kanada und die Bahamas bieten ebenfalls Online-Optionen an, doch keines dieser vier Länder hat sie zur Pflicht gemacht. Die Advance CBSA Declaration Kanadas ist zum Beispiel freiwillig und nur an einigen Flughäfen verfügbar.
Sie ist weniger aufwendig als ein Visum: meist kostenlos, und oft brauchst du nur deinen Reisepass und die Angaben zu deiner Unterkunft. Prüfe vor der Reise, ob dein Reiseziel eine verlangt.
Indien (India e-Arrival Card)
Südkorea (e-Arrival Card Südkoreas (K-ETA-Inhaber ausgenommen, Papierformular weiterhin akzeptiert))
Vietnam (Pre-Arrival Information (PAI) Vietnams, an fünf Flughäfen (an einigen Pflicht, an anderen ein Pilotprojekt; vor der Reise prüfen))
Thailand (Thailand Digital Arrival Card TDAC)
Singapur (SG Arrival Card SGAC)
Malaysia (Malaysia Digital Arrival Card MDAC)
Philippinen (eTravel-Registrierung der Philippinen)
Taiwan (Taiwan Arrival Card TWAC)
Indonesien (All Indonesia Arrival Card)
China (China Digital Arrival Card CDAC)
Kambodscha (e-Arrival Card Kambodschas, an den drei internationalen Flughäfen)
Laos (Laos Digital Immigration Form LDIF, an vier Grenzübergängen)
Papua-Neuguinea (PNG Digital Arrival Card PNGDAC)
Pakistan (Digitale Ausschiffungskarte Pakistans über die Pak-ID-App (freiwillig; Papierformular weiterhin akzeptiert))
Trinidad und Tobago (Ein-/Ausreisekarte von Trinidad und Tobago)
Grenada (Online-Ein-/Ausschiffungskarte (E/D Card) Grenadas)
Mehr als Visa: weitere steigende Reisekosten
Keine Visa- oder ETA-Regeln, sondern Tourismus-, Naturschutz-, Eintritts- und Ausreisegebühren. Wir erfassen sie getrennt, weil sie eine andere Art von „Reisen wird schwieriger“ sind.
Venedig weitet seine Gebühr für Tagesbesucher auf 60 Tage aus
Venedig erhob seine Eintrittsgebühr für Tagesbesucher (5 € bei Buchung im Voraus, 10 € bei kurzfristiger Buchung) zwischen April und Juli 2026 an 60 Tagen, nach 54 Tagen im Jahr 2025. Einwohner und Übernachtungsgäste waren befreit.
Barcelonas Touristensteuer steigt in Spitzenhotels
Katalonien hat seine regionale Übernachtungssteuer erhöht und Barcelona erlaubt, zusätzlich einen eigenen städtischen Aufschlag zu erheben. Seit dem 1. April 2026 liegt die kombinierte Abgabe pro Nacht in 5-Sterne- und Luxusunterkünften bei etwa 12 € pro Person. Bis 2029 steigt sie auf etwa 15 €, da der städtische Aufschlag schrittweise eingeführt wird. Für andere Kategorien in ganz Katalonien galten eigene Tarifzeiträume.
Hawaii führt die erste „Green Fee“ der USA fürs Klima ein
Hawaiis Steuer auf kurzfristige Unterkünfte stieg am 1. Januar 2026 um 0,75 Prozentpunkte auf 11%. Die zusätzlichen Einnahmen sind für Klimaresilienz und Naturschutz vorgesehen. Ein Bundesberufungsgericht stoppte am 31. Dezember 2025 die begleitende Abgabe von 11% für Kreuzfahrtpassagiere. Dieser Teil lag im Juni 2026 bis zur Entscheidung über die Berufung weiterhin auf Eis.
Machu Picchu erhebt einen Naturschutzaufschlag
Perus nationale Schutzgebietsbehörde (SERNANP) hat zusätzlich zum regulären Ticket für ausländische Besucher eine Naturschutzabgabe von 11 Soles eingeführt. Der Preis steigt damit von 152 auf 163 Soles.
Japan verdreifacht seine internationale Ausreisesteuer
Japans Ausreisesteuer, die Reisende beim Verlassen des Landes per Flugzeug oder Schiff zahlen, stieg am 1. Juli 2026 im Rahmen der Steuerreform der Regierung für das Haushaltsjahr 2026 von 1.000 ¥ auf 3.000 ¥, also von rund 7 $ auf 20 $. Ein Teil der Einnahmen ist für Maßnahmen zur Steuerung des Tourismus vorgesehen.
Edinburgh führt Schottlands erste stadtweite Besucherabgabe ein
Edinburgh erhebt seit dem 24. Juli 2026 eine Besucherabgabe von 5% auf Übernachtungen – die erste Abgabe dieser Art in Schottland. Sie gilt für die ersten fünf aufeinanderfolgenden Nächte eines Aufenthalts, wird auf den Zimmerpreis vor Mehrwertsteuer berechnet und betrifft Hotels, Ferienwohnungen, Hostels und Campingplätze gleichermaßen. Die Stadt rechnet mit Einnahmen von bis zu 50 Millionen £ pro Jahr.
Baja California Sur erhöht seine Touristensteuer „Embrace It“
Baja California Sur hat seine verpflichtende Touristensteuer „Embrace It“ für 2026 von 470 MX$ auf 488 MX$ (etwa 27 $) erhöht. Sie gilt für internationale Besucher über 12 Jahren, die länger als 24 Stunden bleiben. Bezahlt wird vorab online, danach erhältst du ein Zertifikat mit QR-Code. Die Einnahmen fließen in Naturschutz, touristische Infrastruktur und Gemeinschaftsprojekte.
Niederlande erhöhen die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen von 9% auf 21%
Die Niederlande haben die Mehrwertsteuer auf kurzfristige Unterkünfte am 1. Januar 2026 vom ermäßigten Satz von 9% auf den Regelsatz von 21% angehoben. Das betrifft Hotels, Pensionen und andere Übernachtungsangebote. In Amsterdam, wo zusätzlich eine Touristensteuer von 12,5% anfällt, machen die Steuern auf ein Hotelzimmer jetzt rund ein Drittel des Zimmerpreises vor Steuern aus.
US-Nationalparks verlangen 100 $ von Besuchern ohne US-Wohnsitz
Seit dem 1. Januar 2026 zahlen Besucher ab 16 Jahren, die außerhalb der USA leben, in 11 der meistbesuchten Nationalparks eine Gebühr von 100 $ pro Person: Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia and Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Sie kommt zum üblichen Eintritt hinzu. Ein neuer Jahrespass für Nicht-Einwohner für 250 $ deckt die Gebühr für den Inhaber und drei weitere Erwachsene der Gruppe ab, wenn pro Person abgerechnet wird.
Britische Air Passenger Duty steigt zum 1. April
Die Air Passenger Duty ist am 1. April 2026 gestiegen. In der niedrigsten Beförderungsklasse beträgt sie jetzt 15 £ für Flüge bis 2.000 Meilen, 102 £ bis 5.500 Meilen und 106 £ darüber hinaus. Für Sitze in höheren Klassen werden 32 £, 244 £ und 253 £ fällig. Die Abgabe wird pro Passagier je nach Endziel der Reise berechnet, und die Airline zahlt sie an die HMRC.
Kyoto hebt den Höchstsatz seiner Übernachtungssteuer auf 10.000 ¥ pro Nacht an
Seit dem 1. März 2026 hat Kyoto seine dreistufige Übernachtungssteuer durch fünf Stufen ersetzt, berechnet pro Gast und Nacht. Für Übernachtungen unter 6.000 ¥ fallen 200 ¥ an, für 6.000 ¥ bis 19.999 ¥ sind es 400 ¥, für 20.000 ¥ bis 49.999 ¥ 1.000 ¥ (zuvor 500 ¥), für 50.000 ¥ bis 99.999 ¥ 4.000 ¥ und ab 100.000 ¥ 10.000 ¥. Der bisherige Höchstsatz lag bei 1.000 ¥ für Übernachtungen ab 50.000 ¥.
Hokkaido führt eine Übernachtungssteuer ein, weitere japanische Orte führen eigene ein oder erhöhen sie
Seit dem 1. April 2026 erhebt Hokkaido eine präfekturweite Übernachtungssteuer von 100 ¥ bis 500 ¥ pro Person und Nacht, abhängig vom Preis der Übernachtung. Hinzu kommt die eigene Stadtsteuer von Sapporo. Zu den Orten, die kürzlich Übernachtungssteuern eingeführt oder erhöht haben, gehören auch die Präfektur Hiroshima, Yugawara, die Stadt Gifu und Toba.
Burg Himeji verlangt von Auswärtigen 2.500 ¥
Seit dem 1. März 2026 kostet der Eintritt in die Burg Himeji für Erwachsene, die nicht in der Stadt Himeji wohnen, 2.500 ¥ statt bisher 1.000 ¥. Einwohner von Himeji zahlen weiterhin 1.000 ¥, und unter 18-Jährige haben jetzt freien Eintritt. Die Stadt erwartet durch die höheren Gebühren jährlich rund 1 Milliarde ¥ zusätzlich für Instandhaltung und Besucherservices.
Wien erhöht seine Ortstaxe auf 5%
Wiens Ortstaxe ist am 1. Juli 2026 von 3,2% auf 5% des Zimmerpreises gestiegen und soll am 1. Juli 2027 auf 8% steigen. Bemessungsgrundlage ist der Übernachtungspreis ohne Mehrwertsteuer und Frühstück. Vertreter der Hotellerie warnen, dass Wien damit nach Amsterdam die Stadt mit der zweithöchsten Touristensteuer in Europa wird.
Mailand erhöht seine Kurtaxe für die Olympischen Winterspiele 2026
Ein Regierungsdekret für die Winterspiele Milano-Cortina erlaubte Gemeinden in der Nähe der Austragungsorte, ihre Kurtaxe für 2026 zu erhöhen. Seit dem 1. Januar verlangt Mailand pro Person und Nacht 10 € in einem 5-Sterne-Hotel, 7,40 € in einem 3-Sterne-Hotel, 5 € in einem 2-Sterne-Hotel und 4 € in einem 1-Sterne-Hotel, dazu 9,50 € für Ferienwohnungen und 3 € in Hostels. Die höheren Sätze gelten nur für 2026.
Der Louvre verlangt von Besuchern außerhalb Europas mehr
Am 14. Januar 2026 hat der Louvre das Erwachsenenticket für Besucher von außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums von 22 € auf 32 € erhöht, ein Plus von 45%. Einwohner und Staatsangehörige der EU, Islands, Liechtensteins und Norwegens zahlen weiterhin 22 €, unter 18-Jährige haben freien Eintritt. Laut Museum sollen die Mehreinnahmen den Modernisierungsplan „Louvre Nouvelle Renaissance“ mitfinanzieren.
Rom verlangt 2 € für den Zugang zum Becken des Trevi-Brunnens
Seit Anfang Februar 2026 zahlen Touristen und andere Personen, die nicht in Rom oder dem Großraum Rom wohnen, 2 € für den Zugang zum unteren Bereich am Becken des Trevi-Brunnens, von 9:00 bis 22:00 Uhr (montags und freitags von 11:30 bis 22:00 Uhr). Der Blick von der Piazza bleibt kostenlos. Einwohner von Rom und dem Großraum, Kinder bis 5 Jahre sowie Menschen mit Behinderung und eine Begleitperson haben freien Zutritt.
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Prüfen, was du für deine Reise brauchstGlobaler Richtlinien-Tracker von iVisa: eine laufende Übersicht über weltweite Regeln für Reisedokumente, Okt. 2025 bis Okt. 2026. iVisa ist ein privates Unternehmen, keine Behörde. Wir bereiten deinen Antrag vor, prüfen ihn und reichen ihn ein. Du kannst ihn auch direkt bei der Regierung stellen.